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Schnarcher leben gefährlich: Es droht der Herzinfarkt

Schnarcher leben gefährlich: Es droht der Herzinfarkt
Für Schnarcher, die nachts häufig kurze Atemaussetzer haben, besteht vor allem vormittags ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko.

Schnarcher leben gefährlich, besonders wenn sie nächtliche Atemaussetzer haben. Das so genannte Schlafapnoe-Syndrom (SAS) beschleunigt den Puls, erhöht den Blutdruck und kann sogar einen Herzinfarkt auslösen. Dieses Schicksal trifft die Patienten dann häufig in den Vormittagsstunden.

CPAP Gerät: Therapie und Alternativen bei obstruktiver Schlafapnoe

CPAP Gerät: Therapie und Alternativen bei obstruktiver Schlafapnoe

Im Jahre 1983 wurde erstmals ein CPAP Gerät zur Therapie bei obstruktiver Schlafapnoe (OSA) eingesetzt. Die Kurzform CPAP steht für “Continuous Positive Airway Pressure”. Es handelt sich dabei um eine geräteunterstützte Beatmungsform für Patienten, die nachts stark schnarchen und gefährliche Atemaussetzer haben.

Für wen eignet sich ein CPAP Gerät?

Das CPAP Gerät wird in der Notfall- und Intensivmedizin eingesetzt und findet auch Anwendung bei chronischen Lungenerkrankungen sowie bei der Schlafapnoe-Therapie. Die Behandlungsform mit diesem Beatmungsgerät eignet sich für Schlafapnoiker, die zwar grundsätzlich selbst ausatmen können, aber deren Atemfluss während dem Schlafen aufgrund der Erschlaffung der Gaumenmuskulatur stark eingeschränkt ist.

Im Zustand der Entspannung erschlaffen Zäpfchen und Gaumensegel, wodurch laute Schnarchgeräusche entstehen und die Atmung blockiert wird. In der Folge kommt es zu einer verminderten Versorgung mit Sauerstoff und zu gefährlichen Aussetzern der Atmung und kann unbehandelt langfristig zu ernsten Gesundheitsproblemen führen.

Liegt eine Schnarchproblematik mit zunehmender Tagesschläfrigkeit oder eine obstruktive Schlafapnoe vor, sollte eine medizinische Abklärung erfolgen. Zunächst ist der Hausarzt die richtige Anlaufadresse. Dieser überweist den Patienten in ein Schlaflabor, um dort eine umfassende Diagnostik durchführen zu lassen. Wird dabei eine Schlafapnoe festgestellt, wird in der Regel ab etwa 10 Aussetzern pro Stunde ein CPAP-Gerät ärztlich verordnet und von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt.

Laut Test.de werden jährlich etwa 45.000 CPAP Geräte verordnet bzw. verkauft. Die Kosten pro Atemtherapiegerät belaufen sich zwischen 1.500 und 5.000 Euro. Für die Maske fallen je nach Modell und Ausführung nochmals ca. 125 bis 300 Euro an. Bei ärztlicher Verordnung ist das CPAP Gerät beihilfefähig. Kosten werden entweder anteilig oder ganz von der Krankenkasse übernommen.

Auf der Internetseite “Der Schlaffuchs” finden Sie weitere Informationen sowie einen CPAP Geräte Test und Tipps zur Reinigung der Atemmaske.

Wie hilft das CPAP Gerät bei obstruktiver Schlafapnoe?

Die medizinische Apparatur besteht aus zwei Komponenten: Beatmungsgerät und Atemmaske. Während dem Schlaf trägt der Schlafapnoiker eine Atemmaske, die mit einem Kompresser verbunden ist. Der Kompressor erzeugt einen positiven Luftdruck, der in die Atemwege des Patienten geleitet wird, um die Atemwege offen zu halten. Dadurch wird die Intensität des Schnarchens drastisch reduziert und gefährliche Atemstillstände werden vermieden. Betroffene profitieren durch die CPAP-Therapie, weil sie nachts besser durchschlafen können und der Körper effizienter mit Sauerstoff versorgt wird.

Jedoch gibt es einige Nachteile bei der CPAP-Therapie zu benennen. Zwar liegen bei dieser Behandlungsform die Erfolgsaussichten bei 97%. Allerdings wird das nächtliche Tragen der Atemmaske von ca. 40% der Patienten als lästig empfunden. Lediglich 50% der Patienten trägt die CPAP Maske die ganze Nacht.

Das sind mögliche Nebenwirkungen bei der Behandlung mit einem CPAP Gerät:

  • Der Geräuschpegel des CPAP Kompressors kann geräteabhängig bis zu 30 dB erreichen und dadurch den Nachtschlaf von Patient und Bettpartner erheblich stören.
  • Die Atemmaske, die im Schlaf getragen wird, kann Hautirritationen, Druckstellen und Beklemmungsgefühle verursachen.
  • Das Tragen der Anti-Schnarchmaske kann Mundtrockenheit, Druckgefühl auf den Ohren, Kopfschmerzen und Hörminderung auslösen.

Des Weiteren soll es unter der regelmäßigen Anwendung einer CPAP Atemmaske zu einem Gewöhnungseffekt kommen, wodurch der Druck im Laufe der Jahre erhöht werden muss.

Ein gravierender Nachteil ist auch darin zu sehen, dass es sich bei dieser Therapieform um eine Dauertherapie handelt. Durch die Atemunterstützung mit einem CPAP Gerät ist keine Heilung möglich, sodass betroffene Patienten die Beatmungstherapie lebenslang fortsetzen müssen. Daher suchen viele Schlafapnoiker nach einer Alternative, um das Schnarchen und die Atemstillstände effizient zu verhindern oder zumindest signifikant zu reduzieren.

Die besten Alternativen zur Therapie mit dem CPAP Gerät

Für OSA-Patienten kommen diverse Alternativen zur Behandlung mit einem CPAP Gerät in Betracht. Diese reichen von Hilfsmitteln wie Schnarchstopper, Nasenstent und Unterkiefer-Protrusionsschiene bis hin zu operativen Eingriffen, um die Schnarchproblematik sowie die Atemaussetzer aufzulösen oder zu lindern.

nastent™ Schnarchstopper für erholsamen Schlaf

Eine wirksame CPAP Gerät Alternative stellt der nastent™ Schnarchstopper dar. Bei diesem Produkt handelt es sich um einen Nasenstent, der abends vor dem Schlafengehen in die Nase eingesetzt wird. Wahlweise ist die nastent™ Anti-Schnarchlösung für die linke oder rechte Nasenseite erhältlich.

Der Stent besteht aus einem flexiblen Röhrchen und einem Nasenclip, der zur Fixierung des Nasenstents dient. Der Nasenclip verhindert zuverlässig das Verrutschen des Stents in den Nasenrachen. Um das leichte Einsetzen des Silikonröhrchens in die Nase zu gewährleisten, wird in einem maschinellen Verfahren Gleitgel auf die Oberfläche des nastent™ Schnarchstoppers aufgebracht.

Um eine optimale Passform und höchsten Tragekomfort zu erzielen, wird für die ersten Anwendungen das nastent™ Starter-Kit empfohlen. Dieses enthält 6 Nasenstents in unterschiedlichen Längen, sodass der Patient selbst die ideale Länge herausfinden kann. Die Röhrchen sind in Längen von 120 mm bis 165 mm erhältlich. Die häufigsten benutzten Längen liegen zwischen 135 mm und 150 mm.

Inspire-System - eine operative Alternative zur CPAP-Therapie

Bei dieser operativen Behandlungsmethode werden drei Teile unter die Haut implantiert. Das Inspire-System basiert auf einem Sensor, der am Brustkorb den Atemrhythmus misst. Die Messergebnisse werden an einen kleinen Generator, der sich unterhalb des Schlüsselbeins befindet, weitergeleitet. An der Mundbodenmuskulatur, die sich unterhalb des Kinns befindet, wird eine Elektrode eingebracht, welche über eine dünne Leitung mit dem Generator verbunden ist.

Sobald der Sensor Auffälligkeiten im Atemrhythmus feststellt, sendet der Sensor einen sanften elektrischen Impuls an die Elektrode, sodass eine Stimulans an die Muskulatur im Mundboden erfolgt. Der Rachenraum wird am Kollabieren gehindert und die Atemwege werden offen gehalten. Laut einer medizinischen Studie reduziert das Inspire-System Apnoe um 68 %. Eine ausführlichere Beschreibung zu den beiden operativen Methoden Inspire finden Sie hier. 

Operative Vorverlagerung von Unter- und Oberkiefer

Durch diesen operativen Eingriff wird eine Schlundweitung im Gaumenbereich sowie im Zungengrundbereich vorgenommen. Wie die Pharmazeutische Zeitung mitteilt, lassen sich durch diese Operationsmethode beachtliche Schweregradsenkungen erreichen. Jedoch weist die Zeitschrift der deutschen Apotheken auch darauf hin, dass die operative Vorverlagerung oft mit einer Veränderung der Gesichtsmimik einhergeht und unter Umständen kieferorthopädische Nachbehandlungen erforderlich sind.

Weitere nicht-operative Alternativen zur CPAP Therapie

Da viele Patienten operative Eingriffe scheuen und lieber auf eine nicht-operative CPAP Gerät Alternative setzen, kommt die Anwendung einer Unterkiefer-Protrusionsschiene in Betracht. Für den Patienten werden zwei individuelle Mundschienen angefertigt, die über Nacht getragen werden und den Unterkiefer um wenige Millimeter nach vorne verlagern. Aufgrund der Vorverlagerung des Unterkiefers wird der hintere Zungenbereich freigehalten. Die Atemluft kann ungehindert den Rachenraum passieren. Schnarchen wird wirksam reduziert, ebenso die nächtlichen Atemaussetzer. Weitere Alternativen zur Schlafmaske stellen wir Ihnen in diesem Beitrag näher vor.

Einschlafhilfe: 12 Tipps, um besser zu schlafen!

Einschlafhilfe: 12 Tipps, um besser zu schlafen!

Bevor Schlafstörungen chronisch werden und die Gesundheit ernsthaft gefährden, können Sie viel unternehmen, um Ihre individuelle Schlafproblematik auf sanfte und natürliche Weise aufzulösen. Da eine Schlaftablette aufgrund der möglichen Nebenwirkungen keine geeignete Einschlafhilfe darstellt, haben wir für Sie 12 Tipps, um besser zu schlafen.

Machen Sie am Tag Sport, damit Sie besser schlafen

Legen Sie tagsüber ein kleines Sportprogramm ein. Sport macht müde und fördert den Schlaf. Besonders zu empfehlen sind Sportarten, die im Freien durchgeführt werden. Jedoch sollten die sportlichen Aktivitäten nicht am Abend, sondern spätestens 3 Stunden vor dem Schlafengehen stattfinden, damit Körper und Geist am Abend noch genügend Zeit haben, um zur Ruhe zu kommen. So lässt diese natürliche Einschlafhilfe Kinder und Erwachsene besser schlafen.

Nehmen Sie sich Zeit, um aufzuwachen

Sogar das morgendliche Aufwachen kann sich auf das Einschlafen und die Schlafqualität auswirken. Vermeiden Sie es, am Morgen hektisch aus dem Bett zu springen, wenn der Wecker klingelt. Bleiben Sie noch einige Minuten im Bett liegen. Nehmen Sie sich etwas Zeit, um richtig wach zu werden. Öffnen Sie das Fenster und bewegen Sie sich ein paar Minuten an der frischen Luft. Das macht munter und bringt Ihnen die notwendige Energie, um in den neuen Tag zu starten. Übrigens hilft diese Einschlafhilfe natürlich Kindern und Erwachsenen.

Vermeiden Sie nachmittags ab 15 Uhr Aufregung

Um besser schlafen zu können, ist es hilfreich, den Tag sanft ausklingen zu lassen. Vermeiden Sie möglichst ab dem Nachmittag stressige Aktivitäten und Aufregung. Lassen Sie es ab 15 Uhr ruhiger angehen und achten Sie bewusst darauf, sich am Abend zu entspannen.

Verzichten Sie auf das Nickerchen am Nachmittag

Manche Menschen profitieren von dem Nickerchen in den Nachmittagsstunden. Jedoch führt der Mittagsschlaf bei den meisten Menschen dazu, dass sie abends keine ausreichende Müdigkeit verspüren und deshalb Einschlafprobleme haben. Probieren Sie aus, tagsüber Ihre Müdigkeit durch Bewegung an der frischen Luft zu überwinden und ohne Mittagsschlaf auszukommen.

2 Stunden vor dem Zubettgehen nur noch leicht essen

Schweres Essen schlägt auf den Magen und erschwert das Ein- und Durchschlafen. Achten Sie darauf, am Abend nur noch leichte Kost zu sich zu nehmen. Ein Stück Obst, ein Naturjoghurt, ein paar Cracker oder eine Scheibe Knäckebrot mit einem leichten Brotbelag sind ideale Snacks für den Abend. Sie liegen nicht schwer im Magen und beeinträchtigen somit Ihre Schlafqualität nicht. Die letzte “richtige” Mahlzeit sollten Sie spätestens zwei Stunden vor dem Zubettgehen zu sich nehmen.

Verzichten Sie abends auf Alkohol und Tabak

Der Genuss von Alkohol und Tabak kann das Einschlafen und Durchschlafen erschweren. Verzichten Sie daher am Abend auf Alkoholkonsum und auf das Rauchen. Trinken Sie am Abend einen schlaffördernden Tee, der beispielsweise Baldrian, Kamille und Hopfen enthält. Solch ein Tee wirkt als Einschlafhilfe pflanzlich, fördert das Einschlafen und weist keinerlei Nebenwirkungen auf.

Übrigens: Laut einer Studie soll die Montmorency-Kirsche einen hohen Anteil des Schlafhormons Melatonin enthalten. Untersuchungen haben gezeigt: Patienten, die abends ein Glas Kirschsaft trinken, schlafen etwa 25 Minuten länger. Mehr dazu hier.

Entspannende Aktivitäten zum Ende des Tages

Umso besser Sie am Abend abschalten und entspannen, desto positiver wirkt sich dies auf das Einschlafen und Durchschlafen aus. Ein Spaziergang am Abend kann den Schlaf fördern. Ebenso wird das Lesen eines Buches als entspannend wahrgenommen, da der Körper zur Ruhe kommt. Auch Vorlesen hilft beim Abschalten. Deshalb bringt diese Einschlafhilfe Erwachsene und Kinder früher in den erholsamen Nachtschlaf.

Ins Bett gehen: Warten Sie auf die ersten Signale

Gehen Sie nicht zu früh ins Bett! Solange Sie noch keine ausreichende Bettschwere empfinden, ist es nicht sinnvoll, schon ins Bett zu gehen. Sonst liegen Sie lange wach und warten darauf, wann Sie endlich einschlafen. Bleiben Sie noch etwas auf, dämmen Sie das Licht, lesen Sie ein Buch und, trinken Sie einen entspannenden Kräutertee.

Erst, wenn Sie deutliche Signale der Müdigkeit verspüren, ist es die richtige Zeit, sich zum Schlafen hinzulegen. Fallen Ihnen die Augen zu, gähnen Sie häufig oder beginnen Sie zu frieren, sind Sie ausreichend müde.

Schaffen Sie eine schlaffreundliche Umgebung

Um besser schlafen zu können, spielt die Schlafumgebung eine wichtige Rolle. Sorgen Sie für ein dunkles Schlafzimmer und verbannen Sie Elektrogeräte aus dem Schlafbereich. Allergiker sollten im Schlafraum auf Teppichboden und textile Gardinen verzichten. Glatte Fußböden lassen sich leichter reinigen. An glatten Rollos haftet weniger Staub. Spannen Sie ein feinmaschiges Gewebe vor Ihr Fenster, damit keine Pollen eindringen.

Ausdünstungen neuer Möbel können ebenfalls den Schlaf stören. Richten Sie daher Ihren Schlafbereich möglichst mit Möbeln aus Naturholz oder mit gebrauchten Möbeln ein. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Vermeiden Sie die regelmäßige Einnahme von Schlaftabletten

Schlaftabletten helfen zwar dabei, schneller einzuschlafen, führen aber nicht immer zu erholsamem Schlaf. Viele Patienten fühlen sich am nächsten Morgen wie gerädert, da die retardierende Wirkung noch nachklingt. Ebenfalls besteht bei regelmäßiger Einnahme von Schlaftabletten ein hohes Risiko der Abhängigkeit.

Einschlafhilfe für Erwachsene

Leiden Sie unter anhaltenden Schlafstörungen, lassen Sie diese fachmedizinisch untersuchen. Liegt eine Schnarchproblematik oder gar eine Schlafapnoe vor, kann der nastent™ (Einschlafhilfe Erwachsene) Ihnen zu erholsamem Schlaf verhelfen.

Schlaf lässt sich nicht erzwingen

Liegen Sie bereits im Bett und können nicht einschlafen, sollten Sie wieder aufstehen und sich einer ruhigen Tätigkeit widmen. Bügeln, Stricken oder ein langweiliges Buch lesen sind geeignete Maßnahmen, um schläfrig zu werden. Auch Entspannungsübungen wie Yoga oder bestimmte Atemtechniken begünstigen die Müdigkeit am Abend.

Besser schlafen durch regelmäßige Abendrituale

Wie auch die Apotheken Umschau berichtet, kann eine regelmäßige Abendroutine gegen Einschlafprobleme helfen. Entwickeln Sie Individuelle Rituale, die Sie zur Ruhe kommen lassen. Gehen Sie zum Beispiel jeden Abend zur gleichen Zeit spazieren, trinken Sie heiße Milch mit Honig und greifen Sie zu einem Buch, um Ihre Schläfrigkeit zu fördern.

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