Gibt es eine Schlafapnoe ohne Schnarchen?

Gibt es eine Schlafapnoe ohne Schnarchen?

Schlafapnoe und Schnarchen wurden in den Medien häufig miteinander korreliert. Zwar lässt sich ein Zusammenhang zwischen diesen beiden Punkten aufgrund der obstruktiven Natur der Rhonchopathie erklären, die den reibungslosen Luftdurchfluss behindert, doch ist dieser Zusammenhang nicht systematisch.

Es wäre daher ein schwerwiegender Fehler anzunehmen, dass fehlendes Schnarchen ein sicheres Anzeichen dafür ist, dass keine Apnoe vorliegt.


Es gibt eine Form der Schlafapnoe, die bei ausbleibenden Schnarch-Symptomen nicht erkannt werden kann: Es handelt sich um die zentrale Schlafapnoe (ZSA).


Schlafapnoe ohne Schnarchen, wie ist das möglich?

Unter Schlafapnoe versteht man das Aussetzen der Atmung über einen Zeitraum von mindestens zehn Sekunden. Eine mögliche Ursache hierfür kann eine Obstruktion der Atemwege beim Schnarchen sein, jedoch kann diese Atemunterbrechung auch durch eine zentrale Schlafapnoe verursacht werden.

Was also ist eine ZSA? Es handelt sich um einen Atemstillstand, der aufgrund einer  fehlerhaften Übermittlung des Atemsignals vom Gehirn und dem zentralen Nervensystem aus entsteht.

Somit ist es also keine mechanische Blockierung, die verhindert, dass Luft in die Lungen gelangt, sondern ein neurologisches Problem.

Man darf jedoch nicht vergessen, dass diese Form der Schlafapnoe nur einen kleinen Teil der Gesamtzahl der nächtlich auftretenden Apnoen ausmacht.

 

 

Was ist der Ursprung dieser besonderen Form der Apnoe?

Es können mehrere Ursachen für zentrale Schlafapnoe aufgeführt werden.

Zunächst können externe Faktoren eine ZSA auslösen. Wenn man in größere Höhen aufsteigt, über 3 000 oder 4 000 Meter, wird der Sauerstoff in der Luft knapp, und das Gehirn, das diesem Mangel ausgesetzt ist, kann einen Atemfehler verursachen. Diese Apnoe ist daher nicht besonders schwerwiegend und erfordert lediglich eine Reoxygenierung (erneute Sauerstoffversorgung) oder eine Rückkehr in gemäßigtere Höhen.

Weitere externe Ursachen dieser Form von Apnoe lassen sich auf die Einnahme bestimmter Produkte, wie z. B. Opioid-Medikamente gegen Schmerzen oder der Konsum von Betäubungsmittel (Rauschgift) zurückzuführen. Ihre Auswirkungen auf das Nervensystem können eine ZSA auslösen. Das Absetzen der Einnahme dieser Substanzen kann ausreichend sein, um die Atemstillstände zu stoppen.


Es gibt auch Formen der ZSA, deren Ursprung im Gesundheitszustand der betroffenen Person liegt.

In einer Reihe von Fällen besteht ein Zusammenhang zwischen der obstruktiven Schlafapnoe (OSA) und der zentralen Schlafapnoe (ZSA). Die OSA kann zu kardiovaskulären Komplikationen führen und Schlaganfälle verursachen, die unter Umständen neurologische Störungen und damit eine zentrale Apnoe auslösen können.


Der Zusammenhang zwischen neurologischen Problemen und einer ZSA lässt sich somit erklären. Dies bedeutet, dass die Manifestation verschiedener Symptome neurologischer Erkrankungen zu einer Apnoe während des Schlafs führen kann. Eine der häufigsten Ursachen ist die Cheyne-Stokes-Atmung (CSA), die bei Personen mit Herzproblemen auftritt. Bei der CSA wechseln sich Perioden von Hyperpnoen (vertiefte Atemzüge) und Apnoen (Atemstillstände) ab. 


Es gibt jedoch noch weitere Gründe für eine ZSA. Nach einem Schlaganfall kann es zum Auftreten einer zentralen Schlafapnoe kommen. Diese Art von Situation, die ein zerebrales Problem einschließt, kann wiederholt auftreten. Sämtliche Pathologien im Zusammenhang mit dem Nervensystem können also diese Art der Apnoe erklären. Eine neoplastische Myelinisierungsstörung, ein Gehirntumor, ein Virenbefall des Gehirns oder eine Immunerkrankung, die zu einer Enzephalitis oder einem Hirnstamminfarkt führt, können ebenfalls eine zentrale Schlafapnoe verursachen.


Es wäre daher ein Fehler, sich hauptsächlich auf das Schnarchen zu konzentrieren, um das Vorliegen einer Schlafapnoe zu diagnostizieren. Die Kombination anderer Faktoren und Anzeichen erlaubt es, eine ähnliche Diagnose zu stellen. Sollten Sie tagsüber starke Müdigkeit und Schläfrigkeit empfinden, zögern Sie deshalb nicht, einen Arzt aufzusuchen.

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