Warum es relevant ist, Schlafapnoe testen zu lassen

Warum es relevant ist, Schlafapnoe testen zu lassen

Tritt bei einer Person tagsüber eine erhebliche Müdigkeit mit Kopfschmerzen, Schläfrigkeit und ungewöhnlicher Reizbarkeit auf, kann dies auf das Vorliegen einer Schlafapnoe hinweisen. Dieses Krankheitsbild wird oft mit starkem Schnarchen und unruhigen Nächten in Verbindung gebracht, die begleitet werden von abrupten Weckreaktionen mit einem Gefühl der Asphyxie (Ersticken).

Der Partner, der die Nächte der Person teilt, bei der ein Verdacht auf Apnoe besteht, kann ebenfalls diese Momente des Atemstillstands feststellen.


Es ist jedoch notwendig, eine solche Diagnose medizinisch zu bestätigen, um die bestmögliche Therapie zu gewährleisten. Ohne angemessene Behandlung befindet sich der Patient in der Tat in Gefahr. Die Risiken sind erheblich, da kardiovaskuläre Störungen oder auch Schlaganfälle jederzeit auftreten können.


Verdacht auf Schlafapnoe: Konsultieren Sie einen Arzt

Die Person, die Sie am kompetentesten beraten kann, ist Ihr Hausarzt oder Ihre Hausärztin. Sie haben den Vorteil, Ihre Krankengeschichte genau zu kennen und daher ein besseres Verständnis für Ihre Gesundheitsrisiken und -bedürfnisse zu haben. Sie verstehen es am besten, die gesundheitlichen Risiken einzuschätzen und abzuklären oder Sie an die entsprechenden Spezialisten zu verweisen, um fachspezifische Analysen durchführen zu lassen. Sie sind auch in der Lage sein, Ihren Anfangsverdacht auf Schlafapnoe zu bestätigen oder auszuräumen.

Fragebögen, um das Vorliegen von Schlafapnoe abzuklären

Bevor es zu einer eingehenderen Untersuchung mithilfe von Geräten kommt, werden spezifische Fragebögen beantwortet, um das Vorliegen einer Schlafapnoe und ihren Schweregrad bestimmen zu können. Der erste davon ist der sogenannte Berliner Fragebogen, der aus 11 Fragen besteht, mit denen das Risiko einer Schlafapnoe ermittelt werden soll. Die Fragen schließen bestimmte Faktoren ein, wie z. B. Gewicht, nächtliches Schnarchen, Tagesmüdigkeit und Bluthochdruck.

Ein weiterer ist der NoSAS genannte Fragebogen. Dieser Test, der einfacher und elementarer ist, besteht aus einer Berechnung von Punkten, mit der die Wahrscheinlichkeit einer Schlafapnoe evaluiert wird. Dabei werden sechs Faktoren berücksichtigt: der Halsumfang (engl. Neck circumference), zwei Stufen des Body-Mass-Index (obesity BMI), das Vorhandensein von Schnarchen im Schlaf (Snoring), das Alter (Age) unter oder über 55 Jahren sowie das Geschlecht (Sex). Jede dieser Fragen entspricht einer bestimmten Punktzahl. Je mehr Punkte erhalten werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer Schlafapnoe.

Ein weiteres Indiz für Schlafapnoe ist Schläfrigkeit (Somnolenz), die anhand der Epworth-Schläfrigkeitsskala bestimmt werden kann. Diese Skala befragt verschiedene Umstände, unter denen ein Zustand der Schläfrigkeit auftreten kann. Es handelt sich um eine Reihe von acht Fragen, denen eine vierstufige Antwortskala entspricht, die von „würde niemals einnicken“ bis „hohe Wahrscheinlichkeit einzunicken“ reichen.




Polysomnografische und ventilatorisch-polygrafische Untersuchungen

Wenn sich aus den verschiedenen Fragebögen ein Verdacht auf Schlafapnoe ergibt, sollte dies durch weitergehende Untersuchungen abgeklärt werden.


Die wichtigste und sicherlich umfassendste Untersuchung ist die polysomnografische Untersuchung des Schlafs. Sie wird während einer Schlafperiode von mindestens sechs Stunden durchgeführt. Ihr Zweck ist es, verschiedene physiologische Daten aufzuzeichnen. Sensoren erfassen in einem ersten Schritt die Hirnaktivität via Elektroenzephalogramm (EEG). Mithilfe einer Elektromyografie (EMG) werden dann die Bewegungen des Kinns gemessen, wohingegen eine Elektrookulografie (EOG) die Bewegungen des Augapfels erfasst. Diese drei Datenaufzeichnungen dienen dazu, die verschiedenen Schlafstadien zu berechnen.

Zusätzlich zu diesen Instrumenten erfolgt ein Elektrokardiogramm (EKG), sowie eine Überwachung der Atmung und der Sauerstoffversorgung des Blutes.


Um das Vorliegen einer Schlafapnoe zu bestätigen, kann die erste Untersuchung auch mit einem ventilatorisch-polygrafischen Examen komplettiert werden, bei dem die Herzfrequenz, die Atmung und der Sauerstoffgehalt des Blutes erfasst wird.



Erst wenn die Diagnose vollständig geklärt ist, kann die Entscheidung über ein entsprechendes Behandlungsprotokoll getroffen werden.

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