Wie wird zentrale Schlafapnoe behandelt ?

Wie wird zentrale Schlafapnoe behandelt ?

Es gibt nicht nur eine Form der Schlafapnoe. Das am häufigsten behandelte und angetroffene Krankheitsbild ist die Apnoe, die als Folge einer Verlegung (Obstruktion) der Atemwege entsteht, weshalb sie als obstruktive Schlafapnoe (OSA) bezeichnet wird. Sie macht mehr als 80 % der Fälle aus. Es ist jedoch auch möglich, mit einer anderen Form konfrontiert zu werden, der sogenannten zentralen Schlafapnoe (ZSA). Sie kann in Kombination mit der obstruktiven Krankheitsform oder allein auftreten und repräsentiert 0,9 % der Schlafapnoe-Fälle.

Wie unterscheidet sich die zentrale Schlafapnoe von der am häufigsten beobachteten Form, der obstruktiven Schlafapnoe? Ganz einfach durch die Ursache, die den Stillstand der Atmung auslöst. Bei der ZSA liegt keine physiologisch oder mechanisch bedingte Obstruktion der Atemwege vor.


Ursachen der zentralen Schlafapnoe

Bei der ZSA liegt das Problem nicht im Rachen- oder Nasenraum, sondern direkt im Gehirn. In der Tat ist das Gehirn für dieses Krankheitsbild verantwortlich, da es das entsprechende Signal zur Atmung mindestens zehn Sekunden lang nicht an das Zwerchfell übermittelt.

Jedoch besteht ein Zusammenhang zwischen den beiden Arten der Apnoe, da die ZSA häufig mit der OSA in Verbindung steht und manchmal sogar eine Folge von ihr ist. 

Selten wird man mit einem Fall von zentraler Apnoe konfrontiert, der von der obstruktiven Form abgekoppelt ist. Was ist der Grund dafür? Eine Erklärung hierfür kann sicherlich in den Entstehungsgründen der ZSA gefunden werden. 

Zentrale Schlafapnoe kann durch Herzinsuffizienz (Herzschwäche) oder chronische Atemwegserkrankungen ausgelöst werden, jedoch kann die Ursache für diese Arten von Problemen wiederum mit einer ... obstruktiven Schlafapnoe zusammenhängen. In diesem Fall liegt eine Art Teufelskreis zwischen den beiden Apnoen vor, da die eine die andere verursacht. Man muss also in der Lage sein, diesen Kreislauf zu durchbrechen.

Es gibt jedoch noch weitere Ursachen für das Auftreten der zentralen Schlafapnoe. Ein Schlaganfall, ein Tumor, eine neoplastische Myelinisierungsstörung, eine Enzephalitis (Gehirnentzündung) oder ein Hirnstamminfarkt sind andere mögliche Gründe für eine ZSA. Jedoch sind dies nicht die einzigen Ursachen. Die sogenannte Cheyne-Stokes-Atmung (CSA) ist die am weitesten verbreitete Ursache der zentralen Schlafapnoe. Die CSA tritt häufig bei Patienten mit Herzproblemen auf und besteht aus abwechselnden Episoden von Hyperpnoen (vertiefte Atemzüge) und Apnoen (Atemstillstände).

Weitere bekannte Ursachen für eine ZSA sind die Höhenkrankheit, die bei Menschen auftreten kann, die in Höhenlagen von über 3 000 bis 4 000 Metern leben, sowie der Konsum von Drogen oder die medikamentös bedingte Einnahme von Morphin und anderen Opioiden.


Lösungen für die zentrale Schlafapnoe

In den oben beschriebenen Fällen ist die Behandlung relativ einfach: Reoxygenierung, entweder mittels Beatmungsgerät oder durch den Abstieg aus Höhenlagen, wenn die zentrale Schlafapnoe durch  Höhenkrankheit bedingt ist, bzw. Drogenentzug oder eine Änderung der Behandlung, wenn die Krankheit die auf die Einnahme von Rauschgift oder von Medikamenten auf Opioidbasis zurückzuführen ist.

Die Schwierigkeit bei dieser Art von Apnoe besteht darin, dass klassische Lösungen, die sich für die obstruktive Apnoe eignen, nicht eingesetzt werden können. Bei einer Apnoe, die durch eine Erschlaffung des Gaumensegels und Zungenbereichs verursacht wird, muss lediglich der Durchgang zur Lunge frei gemacht werden. Im Falle einer zentralen Apnoe, bei der keine mechanische Behinderung der Atemwege vorliegt, können Techniken zur Freilegung der Atemwege nicht angewendet werden.

Es ist deshalb notwendig, die Atemfunktion zu stabilisieren, um eine Behandlung der zentralen Schlafapnoe zu ermöglichen.

Die bei der ZSA angewandte Therapie besteht daher in der Verwendung einer Maske, die an ein Beatmungsgerät mit adaptiver Servo-Ventilation angeschlossen ist. Diese Art der Beatmung unterstützt den Patienten während der Einatmungsphase, indem sie ihn mit positivem Luftdruck versorgt. Es handelt sich um begleitende Maßnahmen zur Atmung, die auf natürliche Weise erfolgt, um dem Auftreten von Apnoe entgegenzuwirken.

Wird die ZSA aufgrund einer Komplikation infolge einer obstruktiven Apnoe verursacht, muss zuerst die obstruktive Apnoe behandelt werden. Der Einsatz von Nastent zur Befreiung der Atemwege mithilfe eines ununterbrochenen Luftkanals ermöglicht es, nächtliche Atembeschwerden zu lösen und eine effiziente Hilfe gegen die Schlafapnoe zu leisten.

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