In Europa schnarchen ungefähr 25% aller Personen jede Nacht und eine von zwei Personen geben an, mit einer schnarchenden Person zusammenzuleben. Dieses Problem ist jedoch nicht banal.

Nicht nur, dass diese Personen ihre Nächte ruinieren (zwei von drei Schnarchern geben an, dass sie oft müde und in einer schlechten Verfassung sind). Häufig wird das Schnarchen durch eine Schlafapnoe hervorgerufen. Die Letztere mulitpliziert mit fünf zeigt das Risiko einer Krebserkrankung und erhöht deutlich die Risiken einer Herz-Kreislauf-Erkrankung und Diabetes.

Obwohl viele Lösungen existieren, gibt es keine befriedigende für Schnarcher trotz Diskomfort, Gesundheitsrisiken und negativen Einflüssen in das Sozialleben. In diesem Kontext könnte Nastent eine Lösung für die Zukunft darstellen.

über Schlafapnoe (OSAS)

Was ist ein obstruktives Schlaf-Apnoe-Syndrom (OSAS)?

Einfluss von OSAS
Ursachen
Identifizierung
Komplikationen

Das OSAS (obstruktives Schlafapnoe Syndrom) stellt den höchsten Anteil der schlafbezogenen Atemstörungen dar.

Lautes Schnarchen und Atemaussetzer sind die typischen Symptome während des Schlafes. Dadurch schläft der Patient nicht gut und fühlt sich während des Tages schläfrig bis hin zu Konzentrationseinschränkungen. Zusätzlich verlangsamt sich die Erholungszeit von der Müdigkeit. Dies wiederum hat einen Einfluss auf das autonome Nervensystem.

Ursachen von schlafbezogenen Atemstörungen (OSAS)

OSA (obstruktive Schlafapnoe) tritt auf, wenn Muskulatur im Mundrachenraum (Weichgaumen und Zunge) erschlafft und der Spannungsabfall während des Schlafes eine Verlegung der Atemwege (Obstruktion) verursacht. Personen mit starkem Übergewicht und ältere Menschen haben eine größere Wahrscheinlichkeit an einer OSAS zu erkranken.
Obwohl der verengte Atemweg nicht vollständig verschlossen ist, treten an der Engstelle lautstarke Vibrationen (schnarchen) auf. Ein Atemaussetzer wird definiert, wenn ein Patient "10 Sekunden oder länger mit dem Atmen aussetzt" oder wenn eine "Hypopnoe mit nachlassendem Atemfluss und eine geringere Sauerstoffsättigung" auftritt.

Für den Patienten ist es schwierig zu bemerken

In Frankreich sind nur 15% der Bevölkerung, die an einer Schlafapnoe erkrankt sind auch diagnostiziert.
Weil die Schlafapnoe während des Schlafes auftritt, ist es natürlich für die betreffende Person schwierig ihre Situation selbst zu beurteilen. In der Regel nimmt zuerst die Umgebung (Bettnachbar) von diesen Ereignissen Notiz.
Ein Atemaussetzer wird definiert, wenn ein Patient "10 Sekunden oder länger mit dem Atmen aussetzt" oder eine "Hypopnoe mit nachlassendem Atemfluss und eine geringere Sauerstoffsättigung" auftritt. Typische Symptome einer nicht behandelten Schlafapnoe sind Tagesschläfrigkeit, depressive Verstimmungen, Bluthochdruck und häufiges nächtliches Wasserlassen. In vielen Fällen wissen die Betroffenen nicht, welche Ärzte Sie wegen diesen Symptomen aufsuchen sollen.

Schlafapnoe und Komplikationen

Viele Schlafapnoe - Patienten leiden auch unter hohem Blutdruck, Diabetes, Herzerkrankungen und/oder zerebralen Beeinträchtigungen, die durch die Erkrankung verursacht wurden. Diese Zivilisationskrankheit wird häufig so lange ignoriert bis sich unübersehbare Symptome zeigen.

Insbesondere wird Übergewichtigkeit im Zusammenhang mit der Schlafapnoe gesehen. Wenn sich ein fettleibiger Patient über die beschriebenenSymptome beklagt, sollte geprüft werden, ob die Schlafapnoe ursächlich dafür verantwortlich ist. In den letzten Jahren wurde der Zusammenhang zwischen OSAS (obstruktives Schlafapnoe Syndrom) und den Folgen des Lebenswandels mit Krankheiten wie Schlaganfall und Herzerkrankungen in Verbindung gebracht. Atemaussetzer können den Sauerstoffgehalt im Blut reduzieren und die Herzfrequenz während des Schlafes ansteigen lassen. Dadurch kommt es zu einer dauerhaften Belastung des Körpers. Es wurde bestätigt, dass er oder sie sich in einem solchen Zustand dem 20% erhöhten Risiko eines Herzinfarktes in einigen Jahren aussetzt und das Risiko einer Herzinsuffizienz wird 2,4 Mal höher als bei einer gesunden Person sein.

Auch die Reduzierung des Sauerstoffgehaltes im Blut und das häufige nächtliche Aufwachen wegen der OSAS hat einen ungünstigen Einfluss auf das sympatische Nervensystem und führt zu erhöhtem Blutdruck. Das Auftreten von Bluthochdruck bei einem Patienten mit OSAS ist im Vergleich zu einer gesunden Person zwischen 1,4 und 2,9 Mal höher.

Über den Einfluss auf psychologische Erkrankungen wie Schwermütigkeit wurde ebenfalls berichtet. Komplikationen bei verschiedenartigen Krankheitsbildern sollten bei der Diagnose auch die Schlafapnoe in Erwägung gezogen werden.